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Weihnachtsmarkt Schiffweiler

Huwwel Weihnacht

Es ist der vorweihnachtliche Höhepunkt der Gemeinde Schiffweiler. Am ersten Adventswochenende findet der 3. gemeinschaftliche Weihnachtsmarkt der vier Ortsteile Heiligenwald, Landsweiler-Reden, Schiffweiler und Stennweiler auf dem Greifenburger Platz  in Schiffweiler statt.

Die Original Huwwel-Kraxler sind auch in diesem Jahr dabei. In der urigen, weihnachtlich dekorierten Huwwel-Kraxler Almhütte bieten wir den Gästen weihnachtliche Getränke aus den Bergen an. In diesem Jahr bieten wir auch „Kraxlerbrät“ an, eine köstliche Speise zu moderatem Preis.

Der Weihnachtsmarkt beginnt am Samstag um 16.00 Uhr mit der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Markus Fuchs und den Ortsvorsteher Dietz. Neben vielen Leckereien und kreativen Bastelarbeiten wird den Besuchern auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Sonntags kann man dann schon ab 14:00 Uhr die vielen Köstlichkeiten genießen. Der Nikolaus besucht die Kinder ab 15:30 Uhr.

Kommen Sie vorbei und besuchen Sie uns in unserer urigen Almhütte. Verbringen Sie ein paar angenehme, vorweihnachtliche Stunden auf dem Schiffweiler Weihnachtsmarkt und stimmen Sie sich auf die Weihnachtszeit ein….

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Verfasst von - 27. November 2014 in Sonstiges

 

Städtetour ROM

Los ging es Samstagsmorgens in aller Früh ab Flughafen Luxemburg. Nicole und Stefan starteten fast zur gleichen Zeit auf dem Flughafen Hahn. Nach zwei Stunden Flug kamen wir entspannt am Flughafen Leonardo da Vinci in Fuimicino an.

Wir hatten uns Plätze im Bus reserviert, der uns gemütlich zu unserem Hotel im historischen Zentrum von Rom bringen sollte. Aber mit der Pünktlichkeit nehmen es die Italiener ja bekanntlich nicht so genau. Und das sollten wir auch gleich merken. Der Bus hatte ne gute Stunde Verspätung.

Damit keine Zeit verloren geht, machten wir uns, nachdem wir das Gepäck im Hotel abgegeben hatten, bei herrlichem Sommerwetter und hochsommerlichen 28 Grad zu einer ersten Besichtigung auf. Um uns einen ersten Eindruck der vielen Sehenswürdigkeiten zu verschaffen, machten wir in einem Panoramabus eine schöne Stadtrundfahrt, auf der man schon viel entdecken konnte.

Rom hat eine Vielzahl von herrlichen Gebäuden, Brunnen, Plätzen und Gärten zu bieten und scheint eine der kulturreichsten Städte überhaupt zu sein. Überall gibt es Antikes zu entdecken.

Wer sich die Stadt aber in allen Einzelheiten ansehen möchte, sollte mindestens eine Woche einplanen. An jeder Ecke sind Ausgrabungen freigelegt, die Gebäude beinhalten interessante Museen und auch die vielen Parks und Plätze laden zum Verweilen ein. Wir hatten leider nur ein drei Tage zur Verfügung.

 

Die Engelsburg

An der Vatikanstadt stiegen wir aus dem Bus, um die Engelsburg zu besichtigen. Dieses Bauwerk ist ursprünglich ein Mausoleum für Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.), der die Errichtung in seinen letzten Regierungsjahren für sich und seine Nachfolger in Auftrag gab. Kaiser Septimus Severus ließ den Bau im Jahre 193 vollenden.

Als Rom durch die Eroberungszüge der Germanen in Gefahr geriet, wurde die Engelsburg integrativer Teil einer unter Kaiser Aurelian bereits angelegten Stadtbefestigung. Man baute die Engelsburg durch ihre günstige Lage zur stärksten Festung Roms aus.

Den heutigen Namen erhielt das ehemalige Hadrianeum, als im Jahre 590 Papst Gregor der Große eine göttliche Vision hatte: Ein Engel erschien ihm über dem Mausoleum und kündigte das Ende der damals herrschenden Pest an, indem er sein Schwert in die Scheide steckte. Heute so dargestellt in der bronzenen Engelsstatue aus dem Jahre 1753 auf der Spitze des Kastells.

Nach der Bustour hatten wir richtig Appetit auf ein schönes italienisches Essen. Wir schlenderten zurück Richtung Hotel und fanden ein Restaurant, das augenscheinlich einen ansprechenden Eindruck machte. Allerdings sollten wir so enttäuscht werden wie selten zuvor. Das Essen war teuer und fast nicht zu genießen. Für 15 Euro gab es z.B. eine Portion Lasagne, die frisch aufgetaut aus der Tiefkühltruhe kam und im Discounter locker für 1,49€ zu haben ist. Na ja, einfach vergessen und weitermachen.

Allerdings kann man feststellen, dass das Essen allgemein in Italien portionsmäßig sehr klein ausfällt. Das war auch an den darauffolgenden Abenden so. Nach einem kleinen Absacker an der Hotelbar ging es dann todmüde ich das riesige Bett.

 Am Sonntag stand dann schon früh eine Führung durch das antike Rom an. Wir trafen in dem Getümmel aus Tausenden Rom-Touristen um 10:00 Uhr auf unsere Gästeführerin Stefania. Sie führte uns an der schon riesigen Schlange von Menschen vorbei ins Innere des Kolosseums. Schon alleine deshalb rentiert sich eine Vorabbuchung. Man braucht nirgends anzustehen.

 

Kolosseum

Das Kolosseum war bereits im Altertum ein großer Favorit für die Sieben Weltwunder der Antike. Es ist ein Amphitheater, das 79 n. Chr. fertig gestellt wurde und war in der Antike der größte geschlossene Bau, der von den Römern errichtet wurde. Wenn heute über das Kolosseum gesprochen wird, ist das Thema in der Regel nicht die besondere Architektur und raffinierte Technik, sondern die Wagenrennen, Gladiatorenkämpfe und andere grausame Schauspiele bei denen oft Menschen und Tiere getötet wurden. Es ist daher auch zu einem Synonym für das römische Leitbild der Politik „Brot und Spiele“ geworden.

Das Kolosseum bot Platz für 50.000 Zuschauer und die Sitzordnung war nach Ansehen und Stand aufgeteilt. Eine Meisterleistung stellte die ausgefeilte Bühnentechnik dar. Der Boden der Arena war ursprünglich nicht bebaut. Nach Entfernung der Holzdielen, die ihn abdeckten, konnte er geflutet werden und Seeschlachten wurden in der Arena nachgestellt. Später wurde unter der Arena ein System aus Räumen, Gängen und Versorgungsschächten gebaut. Hier warteten Gladiatoren auf den Tod und die komplexe Bühnentechnik fand hier ebenfalls ihren Platz.

Der Bau wurde nicht wegen seiner Größe Kolosseum genannt, sondern Aufgrund einer sehr großen Statue des Kaiser Nero, die neben der Arena stand. Mit der Christianisierung des römischen Volkes wurden die blutigen Kämpfe abgelehnt. 313 n. Chr. wurden die Gladiatorenkämpfe in Rom durch Kaiser Konstantin abgeschafft. Bis dahin fanden ca. 400.000 Tiere und 60.000 Menschen den Tod in der Arena.

 520 n. Chr. ist das letzte große Schauspiel im Kolosseum aufgeführt worden. Durch Erdbeben im 9. und 14 Jahrhundert wurde das Bauwerk so stark beschädigt, dass eine Nutzung für Aufführungen danach ausgeschlossen war. Das Kolosseum war der Vorläufer für die modernen Sportarenen der heutigen Zeit.

Nach dem Besuch dieses monumentalen Baues ging es, wieder an den wartenden Touristen vorbei ins Forum Romanum.

 

Forum Romanum

Zwischen Kapitol, Palatin und Esquilin wurden in römischer Zeit öffentliche Gebäude, Kultstätten, Markthallen und Denkmäler errichtet. Besonders prachtvoll wurde dieses Areal in der Kaiserzeit ausgestaltet. Je mehr Macht und Ruhm das Römische Imperium gewann, umso größer und herrlicher wurden unter den jeweiligen Konsuln und Kaiser die Bauten des Forums gestaltet.

Am Ende der Kaiserzeit war das Forum Romanum ein aus vielen Jahrhunderten stammender dicht bebauter Komplex. Die heutigen Ruinen bieten allerdings nur noch einen bescheidenen Einblick in das einstige Zentrum der antiken Metropole. Erst 1803 wurde mit den Ausgrabungen begonnen. Dazu musste eine 15 Meter hohe Schuttschicht abgetragen werden.

Der älteste der religiösen Kultbauten ist der 498 v. Chr. geweihte Saturntempel. Das letzte antike Bauwerk war die 608 n. Chr. für den byzantinischen Kaiser Phokas errichtete schmucklose Ehrensäule. Danach verfielen die antiken Bauwerke und das Areal wurde mit Kirchen und Festungen bebaut, schließlich diente es auch als Steinbruch und Kuhweide.

Die Via Sacra führt als  breitester Hauptweg durch das Forum; der Titusborgen markiert ihren Beginn. Der Siegesbogen misst eine Höhe von 15,4 und eine Breite von 13,5 Metern. Er ist der älteste erhaltene Triumphbogen Roms und wurde von Kaiser Domitian zu Ehren seines Vorgängers Kaiser Titus errichtet – weil dieser noch als Feldherr 70 n.Chr. Jerusalem eroberte, dort den Tempel zerstörte, die Schätze plünderte und somit die Diaspora der Judäer einleitete. Die Darstellungen auf dem Bogen erzählen von diesen Ereignissen. Der Bogen war für viele ähnliche Bauten in Europa Vorbild.

Viele weitere antike und historische Bauten wie die Basilika Iulia, der Triumphbogen des Septimus Serverus, die Tempel des Castor, Pollux, Vespasian und Titus, das Haus der Vestalinnen und viele weitere zeugen von einer wechselvollen Geschichte.

 

Pantheon

Nach dem Forum Romanum ging es weiter durch die antike Altstadt von Rom zum Trevi-Brunnen, der leider wegen Renovierungsarbeiten verhüllt war, zum Pantheon. Das Pantheon ist ein Rundbau mit einem großen Pronaos (einer Vorhalle) von 16 rosa und grauen Granitsäulen. Die Kuppel entspricht der Hälfte einer Kugel vom Durchmesser 43,30 m. Das Licht fällt allein durch die 9 m breite Öffnung im Zenit, weshalb sie lange Zeit als Sonnenuhr diente. Im Inneren sind div. Statuen und – zur Weihnachtszeit – eine Krippe zu sehen. Die Tour endete schließlich auf der Piazza Navona.

Bis dahin hatten wir schon einige Kilometer in den Beinen. Das hielt uns aber nicht ab, noch einen Spaziergang durch die schönen, engen Gassen der Altstadt zu unternehmen. Unseren Durst löschten wir im Hard Rock Café und den Hunger am Abend in einem (vom Hotel empfohlenen) Restaurant. Das Essen dort war geschmacklich gut, aber die Portionen, wie soll man es anders erwarten, waren sehr klein.

Am Montagmorgen sahen wir uns das ein oder andere historische Gebäude und verschiedene Kirchen an. Am Nachmittag trennten sich unsere Wege. Forschdersch machten eine sehr interessante, aber anstrengende Besichtigung des Vatikans. Schreckmeyers und Welkers spazierten durch die teuerste Straße Roms, die Via Dei Condotti mit allen bekannten Markengeschäften hinauf zur spanischen Treppe. Den Ehemännern und allen anderen männlichen Wesen braucht es aber beim Gang durch die Via Condotti nicht Bange zu werden vor einem etwaigen Kaufrausch ihrer Frauen – die Preise sind auf einem Niveau, dass Normal-Sterbliche kaum in Versuchung geführt werden können.

 

Spanische Treppe

Eigentlich heißt die spanische Treppe in Rom Scalinata di Trinità dei Monti. Der deutsche Name leitet sich von der Piazza di Spagna ab, die am Fuß der Treppe liegt. Zwischen der Kirche Santa Tinità die Monti und der Piazza di Spagna befand sich zu Zeiten von Papst Innozens XIII im mittlerweile gut bebauten Stadtgebiet ein wild bewachsener Hang. Der Papst verfügte, dass eine Treppe gebaut werden solle.

Heute ist die Spanische Treppe einer der beliebtesten Treffpunkte von Touristen und den Einwohnern von Rom. An der Treppe und der Piazza die Spagna ist immer etwas los. Wir haben uns in einem Eiscafé ein Eis (zum Preis von 2,50€ pro Bällchen) gekauft und dies unter hunderten Touristen genossen.

Am Abend trafen wir uns alle nochmals beim Italiener zum gemeinsamen Abendessen. Essen wie immer, Wein sehr köstlich.

Dienstag früh haben wir uns dann gemütlich das Frühstück schmecken lassen. Schreckmeyers hatten schon einen früheren Flug und verabschiedeten sich von uns. Kurz nach der Abfahrt der Beiden dann eine kurze Schreckminute. Nicole und Stefan sind am Flughafen aus dem Taxi gestiegen und haben die Koffer ausgeladen. Taxi ist losgefahren – und die Tasche mit allen Papieren und den Flugkarten lag noch auf der Rückbank. Die Nerven lagen bloß und der Blutdruck stieg und stieg. Nach einer kurzen Rücksprache mit der Polizei konnte dann aber das Taxi auf einem Standplatz lokalisiert werden – schnell dorthin gelaufen – Tasche war noch da – Blutdruck fiel langsam, sehr langsam wieder auf normales Maß ab.

Der Rest der Truppe flog dann ab Fuimicino wieder ins leider kühle und regnerische Saarland zurück.

Fazit

Rom gehört sicher zu den Städten in Europa, die auf der einen Seite sicher etwas Besonderes sind, dem Besucher auf der anderen Seite aber auch einiges abverlangen. Wer sich vom beinah allgegenwärtigen Trubel, Lärm und zugeparkten Straßen nicht abschrecken lässt, wird Rom als einen Ort voller Entdeckungen in Erinnerung behalten. Uns hat es allen sehr gut gefallen. Mal sehen, wo es uns im nächsten Jahr hinführen wird.

 Jetzt freuen wir uns erst mal auf einen spanischen Abend, der am kommenden Samstag auf dem Veranstaltungsplan der Huwwel-Kraxler steht.

 
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Verfasst von - 13. Oktober 2014 in Tourberichte

 

Unsere Termine für 2014

Datum Was Ort Wer kümmert sich ?
01.Februar Neujahrsessen St. Wendel Alle
12. April Aufbauarbeiten Reden Erlebnisort Reden Männers
1. April Tag der offenen Tür Erlebnisort Reden Alle
offen Kochevent Gartenküche Rüdi Männers
07. Juni Wanderung Stefan F.
13.-15. Juni Dorfest Erlebnisort Reden Alle
14.-17. August Huwwel-Kraxler Tour Wilder Kaiser Patrick
14. September Wanderung Stefan F.
03.-06. Oktober Städtetour Rom Rom
1. Advent Weihnachtsmarkt Schiffweiler Alle
 
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Verfasst von - 7. Januar 2014 in Sonstiges

 

Der Weihnachtsmarkt – ein voller Erfolg !

Wenn der Geruch von Glühwein, Eierpunsch und frisch gebackenen Zimtwaffeln durch die Straßen zieht, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass die Adventszeit begonnen hat. So war es denn auch am ersten Adventswochenende in Heiligenwald. Der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz verbreitete den Duft der Weihnacht. Auch die Original Huwwel-Kraxler hatten großen Anteil daran.

Direkt am Eingang des Weihnachtsmarktes stand unsere Huwwel-Kraxler Weihnachtsalm. Festlich dekoriert, mit vielen Lichterketten, einem Nikolausschlitten auf dem Dach, dem beleuchteten Weihnachtsbaum und viel Stroh vor der Hütte präsentierten wir den Gästen ein schönes weihnachtliches Ambiente.

Der eigens kreierte Huwwel-Kraxler Spezial, ein auf Eierpunsch basierendes heißes Getränk entwickelte sich zum Renner des Weihnachtsmarktes. „ Ich hätte gerne einen Kraxelhuber oder Huberkraxler oder wie nennt sich das Getränk, das mir vorhin empfohlen wurde“ – so kamen die Gäste, um einen Huwwel-Kraxler Spezial zu bestellen.

Aber auch Gipfelstürmer, Alpenglüher, Hüttenzauber und Weihnachtsmet waren lecker und kamen bei den Besuchern gut an. Überrascht über den enormen Andrang mussten wir uns kurz dazu entscheiden, die ortsansässigen Geschäfte aufzusuchen , um noch genug Nachschub für den Sonntag zu ordern.

Auch die anderen Stände des Weihnachtsmarktes waren sehr gut besucht. Der Samstag war vom Wetter her noch etwas durchwachsen. Trotzdem herrschte enormer Andrang an den Ständen. Der Sonntag stahlte dann von seiner besten Seite. Als Nachmittags dann der Nikolaus den Markt besuchte, war zeitweise kein Durchkommen mehr.

Die Original Huwwel-Kraxler möchten sich auf diesem Wege bei den zahlreichen Besuchern unserer Weihnachtsalm herzlich bedanken. Wir wünschen Ihnen und ihren Familien eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014.

Wir sehen uns spätestens auf dem Weihnachtsmarkt 2014 in Schiffweiler.

Diaschau Weihnachtsmarkt 2013

 
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Verfasst von - 7. Januar 2014 in Sonstiges

 

Die Huwwel-Kraxler auf dem Weihnachtsmarkt

Es ist der vorweihnachtliche Höhepunkt der Gemeinde Schiffweiler. Am ersten Adventswochenende findet der 2. Gemeinschaftliche Weihnachtsmarkt der vier Ortsteile Heiligenwald, Landsweiler-Reden, Schiffweiler und Stennweiler auf dem Marktplatz in Heiligenwald statt. In den Räumen des Feuerwehrgerätehauses sowie in der Gaststätte Ratsschenke findet zeitgleich ein Weihnachtsbasar statt.

Huwwel-Kraxler Fahne

Die Original Huwwel-Kraxler sind in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. In der urigen, weihnachtlich dekorierten Huwwel-Kraxler Berghütte bieten wir den hoffentlich zahlreichen Gästen weihnachtliche Getränke aus den Bergen an. Mit  Zimtwaffeln und Weihnachtsmet können sich die Besucher eindecken, um zuhause ihre Lieben zu beschenken.

Probeaufbau am letzten Wochenende

Der Weihnachtsmarkt beginnt am Samstag um 16.00 Uhr mit der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Markus Fuchs und seine vier Ortsvorsteher. Neben vielen Leckereien und kreativen Bastelarbeiten wird den Besuchern von den Vereinen auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten .Sonntags kann man dann schon ab 14:30 Uhr die Köstlichkeiten genießen. Der Nikolaus besucht die Kinder ab 15:30 Uhr. An beiden Tagen wird jede Menge Unterhaltung geboten. Aus den benachbarten Ortsteilen fährt ein kostengünstiger Shuttle-Service zum Weihnachtsmarkt nach Heiligenwald.        

Kommen Sie vorbei und besuchen Sie uns in unserer urigen Berghütte. Verbringen Sie ein paar angenehme, vorweihnachtliche Stunden auf dem Heiligenwalder Weihnachtsmarkt und stimmen Sie sich auf die Weihnachtszeit ein….

 
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Verfasst von - 26. November 2013 in Sonstiges

 

Die Huwwel-Kraxler Tour 2013

Die Huwwel-Kraxler Tour 2013 – am letzten Wochenende sind wir mal wieder Richtung Oberstdorf zu unserer jährlichen Wandertour gestartet. Dieses Jahr sollte es endlich mit dem Heilbronner Höhenweg klappen. Letztes Jahr war der Weg wegen Schneefall gesperrt. Über die A8 ging es frühmorgens Richtung Allgäu. Normalerweise dauert die Anfahrt ca. 4 Stunden, diesmal waren wir wegen Unfällen und defekten LKW’s ca. 7 Stunden unterwegs.

In Oberstdorf angekommen, ging es mit dem Bus ins beschauliche Birgsau, dem Startpunkt unserer Tour. Bei hervorragendem Spätsommerwetter wanderten wir von dort aus auf der ersten Etappe zum Tagesziel, der Rappenseehütte, 2093 m hoch gelegen. Nach schweißtreibenden sechs Stunden, 1102 Höhenmetern und 7,45 im Anstieg zurückgelegten Kilometern erreichten wir schließlich die herrlich gelegene Hütte, die idyllisch eingebettet in einem Kessel beim Rappensee liegt.

Das engagierte, superfreundliche Personal der Hütte unterstützte uns dabei, mit gut gekühltem Bier den hohen Flüssigkeitsverlust wieder aufzufüllen. Allerdings machte sich das in der sprachlichen Artikulation bemerkbar. Die gute Küche und herrliche Kuchenauswahl schützte uns vor etwaigem Substanzverlust. Wie in den Jahren davor waren wir auch heuer wieder mit die ersten, die müde und abgekämpft in die Betten fielen.

Am nächsten Morgen ging es mit leicht flauem Gefühl im Magen früh los Richtung Heilbronner Weg. Der alpine Höhensteig erster Güte wartete schon ungeduldig auf uns. Wir reihten uns in die aufsteigenden Gruppen ein, die langsam bergauf wanderten. Durch ein trümmergefülltes Kar und durch einen nassen, oft vereisten, aber drahtseilgesicherten Kamin kamen wir zum Ausgangspunkt des berühmten Weges.

Wir passierten das „Heibronner Thörle“, kletterten über massive Felsen, wanderten durch Geröllfelder und erreichten schließlich die „Leiter“, eine imposante, in den Himmel ragende Stahlleiter, die es zu überwinden galt. Danach mussten wir die nicht weniger respekt einflösende „Brücke“ überqueren. Weiter über steile, schweißtreibende Anstiege, die oft ohne Seilsicherung überwunden werden mussten, erreichten wir den Steinschartenkopf auf 2615 m Höhe. Es ging weiter zum nächsten Gipfel, wir wanderten durch ein Schneefeld und erreichten schließlich das nächste Tagesziel, die Kemptner Hütte.

Die Kemptner Hütte, 1891 erbaut, liegt wildromantisch am Rande eines saftig grünen Wiesenkessels, oberhalb des Sperrbachtobels. Umringt von felsig-imposanten Bergen wie dem Kratzer, dem Muttler oder des Krottenspitzgrates ergeben sich vor allem in der Abenddämmerung eindrucksvolle Lichtstimmungen, allem voran die abendliche Rotfärbung des Krottenspitzgrates.

Am nächsten Morgen ging es dann an Wasserfällen vorbei, über rutschige, felsige Wege, durch das Stillachtal zurück nach Oberstdorf, wo wir die Tour bei einem schönen Grillabend im Hotel Traube ausklingen ließen.

Huwwel-Kraxler Tour 2013

Bildergalerie der Huwwel-Kraxler Tour 2013

 
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Verfasst von - 10. September 2013 in Sonstiges

 

Felsklettern – Kurse im Kirkeler Wald

Klettern in seinen vielen Facetten erfreut sich seit Jahren steigender Beliebtheit. Klettern ist aufregend, herausfordernd und macht Spaß, es fördert die Konzentration, Koordination, das Körpergefühl und den Teamgeist. Aber wie alle anderen Sportarten auch will das Klettern erlernt werden. Daher ist es sinnvoll, als Anfänger einen Einsteiger-Kletterkurs zu belegen. Man lernt schneller, strukturierter und außerdem macht es in einer Gruppe von Gleichgesinnten auch mehr Spaß.

Es gibt viele Formen des Kletterns. Beim Sportklettern steht der sportliche Aspekt im Vordergrund. Hier gilt es, eine schwierige Route im Fels zu durchsteigen. Bei diesem Klettern sind die Routen durch fest installierte Bohrhaken abgesichert. Der Kletterer braucht nur seine Zwischensicherungen einzuhängen.

Das Klassische Klettern trifft man sehr häufig in den höheren Bergen an. Alle Sicherungen werden vom Vorsteiger (Seilersten) angebracht. Der Vorsteiger muss über eine gute Klettertechnik, mentale Stärke und die nötige Erfahrung in der Sicherungstechnik verfügen. Das anbringen von Sicherungspunkten mit Klemmkeilen, Hexentrics und Friends setzt Übung und Erfahrung voraus.

Das Indoor-Klettern ist die beliebteste und praktischste Art dieser schönen Freizeitbeschäftigung. Es ist wetterunabhängig und man kann schnell nach der Schule oder Arbeit die künstliche Felswand besteigen. Die meisten Kletteranfänger machen ihre ersten vertikalen Kletterversuche in einer Kletterhalle mit bunten Griffen und Tritten. In Grund- und Aufbaukursen erlernen sie die Sicherungs- und Klettertechnik und sammeln ihre ersten Erfahrungen. Kletterhallen findet man mittlerweile in vielen Städten.

Bouldern ist die einfachste Form des Kletterns. Man besteigt kleinere Felsen in Absprunghöhe und hangelt sich so oft durch den Felsen, bis das Ziel erreicht ist. Für das Bouldern benötigt man nur einen Magnesiabeutel, Kletterschuhe mit Reibungssohle und eine Bouldermatte, auch Crashpad genannt. Klettergebiete gibt es auf der ganzen Welt. Ob es die Sandsteinfelsen in der Pfalz, die geschichtsträchtige Verdon-Schlucht, dass Frankenjura, Orpierre in Südfrankreich, die Gneisfelsen im Maggiatal oder El Chorro das Topklettergebiet in Südspanien ist. Klettern macht Spaß!

Ich habe vor Jahren in der Schweiz einen Kletterkurs besucht. Aber das ist schon eine Ewigkeit her. Ganz in unserer Nähe, im Kirkeler Wald, werden auch Kletterkurse angeboten. Die Bundsandstein-Kletterfelsen bieten die idealen Bedingungen zum Erlernen dieser Sportart. Aufgrund des Naturschutzes darf jedoch nur an bestimmten Felsen geklettert werden.

Unter der Leitung von Wolfgang Kraus, dem ehemaligen Nationaltrainer der Sportkletterer, werden Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten. Die Kursteilnehmer erlernen u.a. die Voraussetzungen zum Klettern in Mittelgebirgen und für das Begehen von anspruchsvollen Klettersteigen in den Alpen.

In diesem Jahr werden wir mit den Huwwel-Kraxlern als Vorbereitung für unsere Touren diese Kurse besuchen:

  • Einsteigerkurs: (Einblicke in die verschiedenen Schwierigkeitsgrade und Vorstellung der Klettertechniken, Erlernen der notwendigen Knoten, Umgang mit der Kletterausrüstung) am 13. Juli, 03. oder 10. August
  • Aufbaukurs: (Erlernen des Kletterns mit Seilsicherung von oben, Einrichtung der Top-Rope Sicherung, Klettertechniken, Abseilen) am 14. Juli, 04. oder 11. August
  • Klettersteigkurs: (Erlernen des Begehens eines Klettersteiges, notwendige Knoten, Umgang mit der Kletterausrüstung, Abseilen) am 04. oder 11. August.

Die Kurse dauern jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr und kosten je 38 Euro incl. Kletterausrüstung.

Wenn jemand Interesse an der Teilnahme hat, bitte kurzfristig bei mir melden.

 
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Verfasst von - 22. Januar 2013 in Sonstiges